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Dieser Hof, der ehemalige Halbspännerhof Meierjohann, ist vermutlich einer der drei ältesten Vahlhauser Höfe und könnte bereits 1326 zusammen mit dem Hof Böckhaus (Nr. 19), der um 1550/1560 von diesem Hof abgeteilt wurde, zur Ausstattung der neugegründeten Burgkapelle St. Marien zu Horn gehört haben. Ein besonderes geschichtliches Ereignis und gleichzeitig das Ende des Meierhofes Nr. 3 zu Vahlhausen beschreibt Günter W. Wilberg in "Heimatland Lippe" Nr. 12/95 Seite 364 ff.: Am 06.12.1843 findet in Meinberg die Versteigerung und Zerstückelung des Hofes statt. Es sind zu dem Zeitpunkt drei Häuser auf dem Hof vorhanden. […] Bei der Versteigerung bekamen a) Cord Friedrich Heinrich Nolte aus Vahlhausen-Bellenberg Nr. 19 (Bellenberg) und b) Johann Henrich Stolte, genannt Husemann, aus Küterbrok/Heesten Nr. 16 den Zuschlag. Nolte erhielt das Haupthaus für 2610 Reichstaler und muß sich Meierjohann nennen (Nr. 17). Stolte vlg. Husemann erhielt die Leibzucht mit Backhaus und Schoppen (Nr. 18). Aus diesem Hof entwickeln sich in den folgenden Generationen noch die bereits erwähnten Stätten Nr. 12 (Krüger) und Nr. 16 (Hoppe). Das Haus stand seit ca. 2003 leer und wurde im Jahre 2005 verkauft.
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